Prof. Dr. Stefan Dienstbeck hat Evanglische Theologie und Latinistik studiert. An der Münchener Evangelisch-Theologischen Fakultät wurde er 2010 mit einer Studie zu den Stadien der Systembildung Paul Tillichs promoviert. 2014 habilitierte er sich mit einer Untersuchung zur Theologie der Stoa in Systematischer Theologie und ist seitdem Privatdozent in München. Stefan Dienstbeck hat neben München auch in Augsburg sowie bei Lehrstuhlvertretungen in Leipzig, Hamburg und Kassel an Universitäten gelehrt. Seine Schwerpunkte bilden dabei die klassische Dogmatik, die ökumenische Theologie, antike und Religionsphilosophie sowie die theologischen Konzepte Paul Tillichs, Wolfhart Pannenbergs und Wilhelm Herrmanns.

Seit 2016 ist Stefan Dienstbeck als berufenes Mitglied im Dialog der VELKD mit dem Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland auch in der praktischen ökumenischen Arbeit tätig. Zudem ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats am Ökumeneinstitut der Universität Bochum. Seit 2019 ist Stefan Dienstbeck Forschungsprofessor am Institut für Ökumenische Forschung in Strasbourg. Er widmet sich schwerpunktmäßig dem innerprotestantischen Dialog sowie der Arbeit in der GEKE. Darüber hinaus setzt er seine bestehenden ökumenischen Tätigkeiten fort. Seine akademischen Vorarbeiten dienen ihm zudem als Grundlage systematisch neue Modelle kirchlicher Einheit sowie eine entsprechende Methodik anzudenken und zu entwickeln, die im aktuellen ökumenischen Gesprächsfeld weiterhelfen möchten.

Von Stefan Dienstbeck sind in letzter Zeit zahlreiche ökumenische Beiträge erschienen. Insbesondere steht dabei der Ansatz Wolfhart Pannenbergs im Zentrum.

Siehe hier: Biographie Dienstbeck