Fundraising

Mit großem Schrecken mussten wir feststellen, dass an mehreren Stellen im Haus und auf verschiedenen Etagen Wasserspuren und Feuchtigkeitsschäden aufgetreten sind. Die Nachforschung ergab schnell, dass die Ursache im Dachbereich liegt. Daher sind noch im Jahr 2021 Sanierungsarbeiten am Dach des Gebäudes dringend erforderlich – unter einem Dach, das wegen baulicher Mängel nicht beschirmen kann, wird unser Haus seine Aufgaben nicht erfüllen können. Und: Weiteres Zögern wäre unverantwortlich, denn der Schaden muss – wenn er nicht schlimmer werden soll – vor dem Winter repariert werden.

Insgesamt liegen die eingeholten Kostenvoranschläge im Bereich von knapp 100.000 € – eine fast unüberwindbare Aufgabe, die doch angegangen werden muss. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie in irgendeiner Weise mithelfen können. Wenn Sie dies wünschen, können wir Ihre Unterstützung gerne auf der Webseite des Institutes erwähnen, eine finanzielle Unterstützung ist nach dem Steuerrecht Ihres Heimatstaates ggf. steuerlich wirksam.

Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
IBAN: 76 3008 7330 0900 0102 8300 193
BIC: CMCIFRPP

gemeinsam2017. Studie zur ökumenischen Rezeption des Reformationsjubiläums

Das Konfessionskundliche Institut in Bensheim, das Institut für Ökumenische und Interreligiöse Forschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und unser Institut haben eine gemeinsame Studie erarbeitet, die sich der ökumenischen Rezeption des Reformationsjubiläums widmet.

Hierzu wurden – wesentlich im Bereich des Bundeslandes Baden-Württemberg – qualitative Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern offizieller Gremien ökumenischer Arbeit und ökumenischer Theologie geführt, aber auch mit politischen Vertreterinnen und Vertreter ausgewählter Städte, in denen das Jubiläum besonders groß gefeiert wurde.

Als wichtige Ergebnisse – Allgemeinverbindlichkeit wird nicht angestrebt – lassen sich festhalten:

  • Ökumenisches Engagement kann fruchtbar aus der regionalen Ökumenegeschichte heraus erwachsen.
  • Ökumenische Theologie sollte mit anderen Ebenen (Beziehungsebene, Kultur …) verzahnt werden.
  • Historische Engführung konzentriert zwar das Interesse, vermindert aber an vielen Stellen die Relevanz für Kirchen und Menschen, die nicht unmittelbar betroffen sind.
  • „Große Gesten“ sind wichtig für die Wahrnehmung, führen aber auf lokaler Ebene ökumenische Bemühungen oft nicht weiter.
  • Publikationen, Materialien und Medien sollten praxis- und rezipientenorientiert sein. Materialien, die sich im Reformationsjubiläum bewährt haben, werden in der Studie aufgelistet.

Download der Studie hier [gmeinsam2017.pdf]

„Hier stehe ich“ … Wo stehen wir heute? Ökumenischer Studientag zum 500-jährigen Gedenken des Wormser Reichstags

In diesem Jahr jährt sich zum 500. Mal ein Ereignis, das die aufkommende Reformation entscheidend prägte. Auf dem Reichstag zu Worms weigerte sich Martin Luther unter Berufung auf sein an die Schrift gebundenes Gewissen, seine Lehren zu widerrufen – was in der Folge zu seinem Aufenthalt auf der Wartburg und zur Bibelübersetzung führte.

In Zusammenarbeit von VELKD, dem Institut für Ökumenische Forschung und dem Johann-Adam- Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn laden wir am 26. Oktober 2021 zu einem Fachgespräch nach Eisenach ein: „Hier stehe ich … wo stehen wir heute?“ Unter Einbeziehung ökumenischer Aspekte wird es um die Frage gehen, welche Bedeutung das historische Ereignis heute für Kirche und Gesellschaft hat.

Ort: Haus Hainstein, Eisenach
Datum: 26. Oktober 2021
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Förderverein gegründet

Als Förderverein für das Institut wurde die „Strasbourger Gesellschaft für Ökumenische Theologie“ gegründet. Ihre Ziele richten sich auf die ideelle und materielle Förderung unseres Institutes sowie auf eine verbesserte Kommunikation mit den Unterstützern unserer Arbeit. In den Vorstand der Gesellschaft wurden auf der Gründungsversammlung Frau Prof. Dr. Jennifer Wasmuth (Vorstandsvorsitzende) und Frau Elke Leypold gewählt, als Stellvertreter Herr Fritz Schroth, zum Geschäftsführer wurde Dr. Frank Zeeb bestellt. Derzeit läuft der Prozess zur Anerkennung als „e.V.“, der Voraussetzung für die Anerkennung der Gesellschaft als „gemeinnützig“ ist.

Sie finden die Satzung des Vereins und ein Beitrittsformular unter …

Andrei Aioanei, Stipendiat des Instituts

Andrei Aioanei, Stipendiat des Instituts

Mein Name ist Andrei Aioanei, ich bin Absolvent des Studiengangs „Orthodoxe Theologie“ an der A.I. Cuza Universität von Iaşi (Rumänien). Während meines vierjährigen Bachelorstudiums der alttestamentlichen Theologie an der Universität Iaşi habe ich ein besonderes Interesse an der Untersuchung altorientalischer Geschichte und hier vor allem an der Interaktion der damaligen Gesellschaften entwickelt. In der neueren Wissenschaft gibt es dazu viele wichtige Entdeckungen.