Abschied von Prof. Sarah Hinlicky Wilson

Abschied von Prof. Sarah Hinlicky Wilson

Nach siebeneinhalb Jahren als Assistant Research Professor am Institut kehrt Prof. Sarah Hinlicky Wilson mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten zurück. Während ihrer Zeit in Strasbourg war Wilson Beraterin in der Internationalen lutherisch/orthodoxen Dialoggruppe und führte verschiedene Projekte in Zusammenarbeit mit orthodoxen Theologen durch, unter anderem eine Tagung zu Elisabeth Behr-Sigel und die Gründung der Lutheran-Orthodox Theological Fellowship. Sie gehörte auch der Proto-Dialoggruppe des Instituts mit pentekostalen Theologen an, nahm an der Planung für den offiziellen Dialog zwischen dem LWB und den klassischen Pfingstkirchen teil und verfasste eine Studie mit dem Titel A Guide to Pentecostal Movements for Lutherans (Eine Einführung in die Pfingstbewegungen für Lutheraner).

Ecumenical Training for Interreligious Contexts: Ein Seminar mit 13 Teilnehmenden aus Gambia

Ecumenical Training for Interreligious Contexts: Ein Seminar mit 13 Teilnehmenden aus Gambia

Vom 9.-13. Januar 2016 besuchte eine Gruppe von 13 Pastorinnen und Pastoren aus Gambia, einem kleinen Land in Westafrika, das Institut. Die Pastoren vertraten sieben Konfessionen des Gambia Christian Council (GCC): die römisch-katholische, die lutherische, die reformierte, die anglikanische, die methodistische und die baptistische Kirche sowie die Assemblies of God. Die Christen, die eine kleine Minderheit in diesem vorwiegend muslimischen Land darstellen, hatten bereits ein gutes Verhältnis zueinander und wollten die ökumenische Gemeinschaft in Gambia vertiefen und verstärken.

Zusammenarbeit mit der Strasbourger Universität. Abgeschlossene Doktorarbeiten

Zusammenarbeit mit der Strasbourger Universität. Abgeschlossene Doktorarbeiten

Ein besonderer Schwerpunkt des Instituts ist die Zusammenarbeit mit der Strasbourger Universität. Dabei geht es nicht zuletzt um Studenten, die ihre Doktorarbeiten über ökumenische Themen erstellen und dafür reichlich die theologische Kompetenz und die gute Bibliothek des Instituts in Anspruch nehmen. Zwei dieser Arbeiten wurden im Oktober 2015 abgeschlossen. Die Verteidigungen fanden im Dezember statt, und beide Arbeiten erhielten die Bestnote „excellent“. Bei beiden Kandidaten handelt es sich um nicht-lutherische Theologen, die in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Veranstaltungen des Instituts nicht nur beteiligt waren, sondern auch Vorträge bei den jährlichen Sommerseminaren hielten.

Elisabeth Behr-Sigel Archiv im Institut

Elisabeth Behr-Sigel Archiv im Institut

Das Institut für Ökumenische Forschung freut sich, die Erstellung eines Buch- und Artikelarchivs von und über Elisabeth Behr-Sigel (1907-2005) ankündigen zu können. Diese angesehene orthodoxe Theologin und Ökumenikerin wurde in Strasbourg geboren und war die erste Frau, die an der Strasbourger Universität einen Abschluss in Theologie machte. Aus diesem Grund passt Strasbourg besonders gut als Ort für diese Sammlung.

Papst Franziskus besucht die lutherische Kirche in Rom

Papst Franziskus besucht die lutherische Kirche in Rom

Am 14. November 2015 hat Papst Franziskus die evangelisch-lutherische Christuskirche in Rom besucht und mit der Gemeinde einen Gottesdienst gefeiert. Das Ereignis verdient in jeder Hinsicht große Beachtung.  Man kann auf Youtube hören und sehen, wie der Papst diesen Gottesdienst mit großer Herzlichkeit und in einer beinahe familiären Atmosphäre mit den evangelischen Christinnen und Christen gefeiert hat und wie einfühlsam und wohlüberlegt die evangelische Gemeinde und ihr Pfarrer diesen Gottesdienst vorbereitet haben. In seiner Begrüßung hat Pfarrer Dr. Jens-Martin Kruse an die Worte erinnert, die Papst Franziskus am Abend seiner Wahl gesagt hat: „„Und jetzt beginnen wir diesen Weg – Bischof und Volk -, den Weg der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt gegenüber allen Kirchen; einen Weg der Brüderlichkeit, der Liebe und des gegenseitigen Vertrauens. Beten wir immer füreinander.“ Bevor das Abendgebet begann, konnten drei Gemeindeglieder Fragen an den Papst stellen. Es ist beeindruckend und bewegend, seine Antworten zu hören.