Die Luther Reading Challenge

Die Luther Reading Challenge

Seit dem Jahr 2009 leiten Professoren des Instituts für Ökumenische Forschungin jedem Novembereinen zweiwöchigen Kurs Studying Luther in Wittenberg. Dazu kommen lutherische Pfarrerinnen und Pfarrer aus der ganzen Welt nach Wittenberg.Es ist eine aufschlussreiche und inspirierende Erfahrung zu sehen, wie die Schriften eines Reformators aus dem 16. Jahrhundert auch ein halbes Jahrtausend später noch immer mit so viel Kraft zu Menschen sprechen können – nicht nur zu Menschen aus dem alten Raum des Christentums, sondern zu Menschen aus der ganzen Welt. Wir haben uns mehr als einmal die Frage gestellt, wie wir diese erstaunliche Erfahrung mit dem sorgfältigen Studium von Luthers Theologie in einer globalen Gemeinschaft einem größeren Kreis von Menschen zugänglich machen können.

Studying Luther in Wittenberg 2014

Studying Luther in Wittenberg 2014




Vom 8. – 22. November 2014 leiteten die Professoren Theodor Dieter und Sarah Wilson das 10. Seminar zu Luthers Theologie im LWB-Zentrum in Wittenberg. Die 20 Teilnehmer kamen aus allen Gegenden der Welt; sie vertraten Australien, Botswana, China, Dänemark, Deutschland, Estland, Gambia, Ghana, Indonesien, Kanada, Kenia, Kolumbien, Myanmar, Nigeria, Südafrika, Taiwan und die Vereinigten Staaten.

Prof. Sarah Wilson lehrt am SALT-Seminar in Madagaskar

Prof. Sarah Wilson lehrt am SALT-Seminar in Madagaskar

Viele kennen Madagaskar als die „Große Rote Insel“, die Heimat von Lemuren und Chamäleons, als eine der ökologisch vielfältigsten Gegenden der Welt, aber auch eine der am meisten bedrohten. Madagaskar ist weniger bekannt als die Heimat einer großen, dynamischen und wachsenden lutherischen Kirche mit mindestens 3 Millionen Mitgliedern. Ende Oktober dieses Jahres verbrachte Prof. Sarah Hinlicky Wilson vom Institut zwei Wochen am Seminar der Lutherischen Kirche in Madagaskar – SALT – und unterrichtete einen Kurs für Master-Studenten.

49. Internationales Ökumenisches Seminar 2015

49. Internationales Ökumenisches Seminar 2015

Kunst und Ökumene

1. – 8. Juli 2015

Die ökumenische Bewegung sucht nach der sichtbaren Einheit der getrennten Christen. Sichtbarkeit, Wahrnehmbarkeit oder Erfahrbarkeit der Einheit und Gemeinschaft von Christinnen und Christen und von Kirchen hat viele Dimensionen und Aspekte. Diese Vielfalt gilt es wahrzunehmen und neu bewusst zu machen. Dabei kann die Kunst eine wichtige Rolle spielen. Der christliche Glaube hat sich seit seinen Anfängen bis heute in Werken der Kunst Ausdruck verschafft. Diese Werke überschreiten die Grenzen der Kirchen. Deshalb lohnt es sich zu fragen, ob und wie Kunst eine Hilfe sein kann, die Einheit der Christinnen und Christen zu sehen und zu erfahren.

Annette Brownlee und Ephraim Radner: Scholars in Residence im Institut

Annette Brownlee und Ephraim Radner: Scholars in Residence im Institut

Das Institut hat im Juni das Ehepaar Ephraim Radner und Annette Brownlee sehr gerne willkommen geheißen. Beide sind anglikanische Pfarrer und Theologen.