Prof. Sarah Wilson lehrt am SALT-Seminar in Madagaskar

Prof. Sarah Wilson lehrt am SALT-Seminar in Madagaskar

Viele kennen Madagaskar als die „Große Rote Insel“, die Heimat von Lemuren und Chamäleons, als eine der ökologisch vielfältigsten Gegenden der Welt, aber auch eine der am meisten bedrohten. Madagaskar ist weniger bekannt als die Heimat einer großen, dynamischen und wachsenden lutherischen Kirche mit mindestens 3 Millionen Mitgliedern. Ende Oktober dieses Jahres verbrachte Prof. Sarah Hinlicky Wilson vom Institut zwei Wochen am Seminar der Lutherischen Kirche in Madagaskar – SALT – und unterrichtete einen Kurs für Master-Studenten.

49. Internationales Ökumenisches Seminar 2015

49. Internationales Ökumenisches Seminar 2015

Kunst und Ökumene

1. – 8. Juli 2015

Die ökumenische Bewegung sucht nach der sichtbaren Einheit der getrennten Christen. Sichtbarkeit, Wahrnehmbarkeit oder Erfahrbarkeit der Einheit und Gemeinschaft von Christinnen und Christen und von Kirchen hat viele Dimensionen und Aspekte. Diese Vielfalt gilt es wahrzunehmen und neu bewusst zu machen. Dabei kann die Kunst eine wichtige Rolle spielen. Der christliche Glaube hat sich seit seinen Anfängen bis heute in Werken der Kunst Ausdruck verschafft. Diese Werke überschreiten die Grenzen der Kirchen. Deshalb lohnt es sich zu fragen, ob und wie Kunst eine Hilfe sein kann, die Einheit der Christinnen und Christen zu sehen und zu erfahren.

Annette Brownlee und Ephraim Radner: Scholars in Residence im Institut

Annette Brownlee und Ephraim Radner: Scholars in Residence im Institut

Das Institut hat im Juni das Ehepaar Ephraim Radner und Annette Brownlee sehr gerne willkommen geheißen. Beide sind anglikanische Pfarrer und Theologen.

Ein Dialog über die Taufe in Brasilien

Ein Dialog über die Taufe in Brasilien

In den letzten zehn Jahren hat die Evangelische Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) einen internen Dialog mit charismatischen Kirchenmitgliedern zur Taufe geführt. Schwierigkeiten waren entstanden, als eine kleine Minderheit der charismatischen Leitung begann, Personen, die bereits als Kinder getauft worden waren, erneut zu taufen. In anderen Fällen bestand Unsicherheit darüber, ob die vorherige Taufe gültig war oder Elemente anderer synkretistischer Religionen enthielt.

Nichtkonfessionelle und transkonfessionelle Bewegungen

Nichtkonfessionelle und transkonfessionelle Bewegungen

48. Internationales Ökumenisches Seminar vom 2.-9. Juli 2014

Mitglieder der historischen christlichen Kirchen sind oft verwirrt von dem neuen Gesicht, das das Christentum rings um sie herum annimmt. Völlig unabhängige Gemeinden, die sich in Lagerhallen treffen, verzeichnen plötzlich zehnmal so viele Besucher wöchentlich als die lang etablierten Gemeinden in ihren wunderschönen alten Kirchen. Die Säkularisierung Europas und Nordamerikas scheint das Verkümmern des Christentums zu bedeuten, während gleichzeitig die Immigration aus anderen Teilen der Welt eine lebhafte Erneuerung an eben jenen Orten mit sich bringt. Konfessionelle und strukturelle Grenzen gehören noch immer zu den wichtigsten Gesprächsthemen zwischen Katholiken, Orthodoxen und Protestanten mit Ursprung in der Reformationszeit. Jedoch scheinen die sonst nicht miteinander verbundenen Evangelikalen und Pentekostalen problemlos Altar und Kanzel teilen zu können.