Annette Brownlee und Ephraim Radner: Scholars in Residence im Institut

Annette Brownlee und Ephraim Radner: Scholars in Residence im Institut

Das Institut hat im Juni das Ehepaar Ephraim Radner und Annette Brownlee sehr gerne willkommen geheißen. Beide sind anglikanische Pfarrer und Theologen.

Ein Dialog über die Taufe in Brasilien

Ein Dialog über die Taufe in Brasilien

In den letzten zehn Jahren hat die Evangelische Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) einen internen Dialog mit charismatischen Kirchenmitgliedern zur Taufe geführt. Schwierigkeiten waren entstanden, als eine kleine Minderheit der charismatischen Leitung begann, Personen, die bereits als Kinder getauft worden waren, erneut zu taufen. In anderen Fällen bestand Unsicherheit darüber, ob die vorherige Taufe gültig war oder Elemente anderer synkretistischer Religionen enthielt.

Nichtkonfessionelle und transkonfessionelle Bewegungen

Nichtkonfessionelle und transkonfessionelle Bewegungen

48. Internationales Ökumenisches Seminar vom 2.-9. Juli 2014

Mitglieder der historischen christlichen Kirchen sind oft verwirrt von dem neuen Gesicht, das das Christentum rings um sie herum annimmt. Völlig unabhängige Gemeinden, die sich in Lagerhallen treffen, verzeichnen plötzlich zehnmal so viele Besucher wöchentlich als die lang etablierten Gemeinden in ihren wunderschönen alten Kirchen. Die Säkularisierung Europas und Nordamerikas scheint das Verkümmern des Christentums zu bedeuten, während gleichzeitig die Immigration aus anderen Teilen der Welt eine lebhafte Erneuerung an eben jenen Orten mit sich bringt. Konfessionelle und strukturelle Grenzen gehören noch immer zu den wichtigsten Gesprächsthemen zwischen Katholiken, Orthodoxen und Protestanten mit Ursprung in der Reformationszeit. Jedoch scheinen die sonst nicht miteinander verbundenen Evangelikalen und Pentekostalen problemlos Altar und Kanzel teilen zu können.

Symposium aus Anlass des 65. Geburtstages von André Birmelé

Symposium aus Anlass des 65. Geburtstages von André Birmelé



Auf dem Weg zur Ökumene von morgen

An einem  65. Geburtstag pflegen Menschen zurückzuschauen. Wir aber wollen nach vorne schauen, wenn André Birmelé am 14. März 2014 65 Jahre alt wird. Er hat einen großen Teil seines Lebens in Kirche und wissenschaftlicher Theologie der Ökumene gewidmet. Darum haben wir zehn jüngere Theologinnen und Theologen eingeladen und gebeten, aus ihrem Erfahrungs- und Arbeitsbereich Gedanken zur Ökumene von morgen zu entwickeln. Das ist auf einem Symposium geschehen, das vom 12. bis 14. März 2014 im Institut für Ökumenische Forschung in Strasbourg stattgefunden hat.

Tagung des Lutherisch/mennonitisch/römisch-katholischen Trialogs im Institut

Tagung des Lutherisch/mennonitisch/römisch-katholischen Trialogs im Institut

from left: Larry Miller, Kaisamari Hintikka, Marie-Hélène Robert, Sarah Hinlicky Wilson, John Rempel, Castro, Alfred Neufeld, Friederike Nüssel, Rebecca Osorio, Luis Melo, William Henn, Fernando Ens, Gregory Fairbanks, Peter Li

In der letzten Januarwoche fand im Institut für Ökumenische Forschung die zweite Tagung des trilateralen Dialogs zwischen dem Lutherischen Weltbund, der Mennonitischen Weltkonferenz und dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen statt. Die Absicht des Trialogs – erst zum zweiten Mal findet in der Geschichte der Ökumene ein Gespräch mit drei Partnern statt – ist die Erörterung des Themas der Taufe. Dieses Projek entstand aus wichtigen Prozessen der Versöhnung der Kirchen, insbesondere aus der öffentlichen Entschuldigung und Bitte um Vergebung von Seiten der Lutheraner an die Mennoniten bei der Vollversammlung des LWB im Jahr 2010 in Stuttgart. Nachdem die schmerzliche Geschichte der Verfolgung bearbeitet war, sahen sich alle drei Partner in der Lage, das schwierige Thema der Taufe anzugehen.